.: ScReAm :.
Ich will, dass es aufhört - bitte, lass es aufhören...
Ich bin am Ende, ich will nicht mehr...
Ich fühl mich leer, einsam, nichts in mir...
Mir ist nur noch nach heulen, ich will nicht mehr...
Es gibt Menschen, die mich lieben, ja, aber ich schaffe es nicht, es an mich ranzulassen...
Zu viel Angst, dass sie mich enttäuschen
Zu viel Angst, ich könnte sie auch lieb haben
Sie verlassen mich, so oder so, irgendwann,
und das ertrage ich nicht.
Nein, ich halte diese Schmerzen nicht mehr aus.
Was habt ihr mir angetan?
*PAIN* *CRY*
Gefangen in mir selbst...
Zerstöre mich...
Alles was ich will, ich das Gefühl haben, etwas wert zu sein,
doch wem glaube ich das noch?
Hab nur noch Misstrauen in mir...
Nichts funktioniert mehr...
Fülle psychische Leere mit Essen
und denke nur noch an die Klinge...
Am liebsten würde ich mich kaputt schneiden,
für all das, was ich falsch gemacht hab...
Dafür, dass ich so bin,
denn sonst hätte man mich nicht so verarscht,
mich so benutzt, mir so weh getan...
Oh Gott, bitte, hör auf... Es schreit so in mir...
Ich schreie nach Hilfe und bleibe stumm
Ich würde sie eh nicht annehmen...
Ich will die Augen schließen und ein neues Leben leben...
Ich hab schon vergessen was Leben ist...
Wie es sich anfühlt zu leben...
Man fragt mich, wieso es mir immer nur "geht so" bzw. "nicht so" geht...
Wieso ich nie sage, dass es mir "gut" geht...
Wann ging es mir denn mal gut?
Kann ich mich daran überhaubt noch erinnern?
Alles stürtz über mir zusammen...
Ich hab Angst...
Vor der Zukunft und vor MIR!
Wie lange liegt die Klinge nur noch vor mir?
Ich will, scheiße, ich will...
*verzweifel*
Wieso habt ihr mich alle benutzt?
Wieso habt ihr mir das alles angetan???
Seht mich an, was ihr aus mir gemacht habt!!!
*zusammenbrech*
Ich bin fertig... am Ende...

[17.45h // 30.Sep.04]
- Herbstferien -
16.Okt.2004
Besser könnten sie gar nicht mehr anfangen... Meine Mutter säuft wieder... Ich wusste es. Ich wusste es ganz genau. Kein Wort glaube ich ihr mehr. Nie wieder. Ich hab Angst... Angst, zusammenzubrechen. Alles läuft kacke und jetzt hatte ich mir gerade versucht wieder aufzuraffen da säuft sie. Es zieht mich runter und ich versuche dagegen anzukämpfen... Aber ich halte das nicht lange durch...
Wieso? Es passiert immer wieder. Sie wird sich noch tot saufen. Mein Dad meint es war bestimmt ein "Ausrutscher" Tzzz, Ausrutscher? Genauso wie die letzten Jahre? *TränenindenAugenhab*
Nur gut, dass ich bald 18 bin. Dann kann mir nichts mehr passieren...
Ich fühl mich ohmächtig. Hilflos. Realitätsfern. Das ist nicht mein Leben...
*lost*
[09.36h]

.:[Strange day]:.
22.Okt.'o4
Draußten scheint die Sonne, keine Wolke ist am Himmel. Ich sitze in meinem Zimmer und blicke hinaus. Es sollte mich freuen, doch es macht mich traurig. Meine Selle schmerzt, ich fühle mich leer. Ich will so vieles ändern, doch mir fehlt die Kraft. Ich bin schwach. Selbsthass seigt in mir auf. Mein Leben rast vor meinen Augen vorbei. All die Tränen, all der Schmerz. Ich schließe die Augen. Es tut weh. Alleine bin ich mit all diesem Schmerz. Ich will das es vorbei geht. Öffne meine Augen, das Bild verschwimmt, die Tränen tropfen aufs Papier. Ist das ein Leben? Ist das MEIN Leben? Nein, dass ist ein Zustand. Hilflos fühle ich mich. Alle erwarten. Es schreit in mir. Ich will nicht mehr. Ich halte das nicht mehr aus. Ich schließe wieder die Augen. Bitte, lass mich ein anderer Mensch sein, oder lass mich sterben, geh es mir durch den Kopf. Mein Herz ist erfroren, meine Gedanken leer, meine Seele kaputt. Ich schreie nach Hilfe, stumme Schreie, und erwarte, dass es jemand hört. Narben zieren meinen Arm, ich fresse, oder hungere, doch keiner merkts. Schaut ruhig alle weg. Ich schaffe es nicht zu reden, also bitte hört doch, was ich nicht sage...
Mir der Klinge in der Hand hoffe ich auf Erlösung. Hunger nach Liebe. Stopfe die Leere mit Essen und erbreche, weil ich das nicht verdiene.
Sehe in den Spiegel. Das bin also ich. Der Blick ist leer, der Blick ist fremd und bekannt zugleich. Doch bin das ICH?
Selbsthass. Ich ertrage mich selbst nicht mehr. Was hat man dieser Seele angetan? Zerbrechlich wie Glas. Zerbrochen. Verloren. Schneide mich an Scherben.
Ich blute um zu sehen, um mich zu fühlen, und weil ich mich hasse. Man sagt, es gibt viele Menschen, die mich lieben. Wirklich? Wen lieben sie denn? Sicherlich nicht mich, denn ich bin es nicht wert geliebt zu werden. Ich bin ein Nichts. Besser wären sie ohne mich dran, Ein Problem weniger.
Ich habe Angst vor dem Tod, doch kann er schlimmer sein, als das Leben hier? Ich hab mich verloren in mir selbst. Der Schrei verstummt. Der Schnitt zutief. Erlösung?
.:YOU:. Don´t know .:ME:.
Kennst Du das?
Das Gefühl zuhaben total leer und taub zu sein?
Keine einzige Tränen mehr vergiessen zukönnen,
obwohl Du eigentlich immer weinen konntest?
Kennst Du das?
Diese Angst,dass man nie mehr weinen kann?
Diese Angst,dass diese taubheit in Dir nie mehr verschwindet?
Diese Angst,dass dieser wahnsinnige Schmerz in Deiner Seele Dich umbringt?
Kennst du das?
Diese Gedanken,die Dich nicht mehr loslassen?
Diese Nächte in denen Du am liebsten wachbleiben würdest?
Diese Tage ,die Du am liebsten verfluchen würdest?
Kennst Du das?
Diese Schmerzen in Dir ,die Dich zu vernichten drohen?
Dieses Gefühl der Leere und der Unfähigkeit?
Dieser quälende Drang,die Klinge zu nehmen und *rote Tränen*
zu weinen?
Kennst Du das?
Sag mir: Kennst Du das???
.:NuMb:.

~I`ve become so numb~
Gefühlslos? Ja, so fühlt sie sich auch. Wie gut kann sie sich mit diesem Lied identifizieren?
~All I want is to be more like me and be less like you~
Alleine sitzt sie in ihrem Zimmer und blickt hinaus. Es ist dunkel draußen. So dunkel wie in ihrer Seele und ihre Gedanken. Einsam fühlt sie sich. Doch daran ist sie eigentlich gewöhnt. Sie war schon immer alleine...
~I`ve become so numb~
Müde. Ja, sie ist müde. Erschöpft vom Leben, dass schon viel zu viel von ihr forderte. Schmerzen, die sie kaum ertrug und noch nie richtig verarbeitet hat. Wieso das alles geschah weiß sie nicht... Genauso wenig weiß sie nicht, was sie hier eigentlich soll... Traurigkeit ist in ihr. Diese tiefe Traurigkeit begleitet von Schmerz...
~I`ve put my thrust in you~
Wie oft hatte sie schon vertraut und wurde enttäuscht? Da will sie gar nicht drüber nachdenken... Doch jeglicher Versuch die Vergangenheit zu verdrängen scheitert. Sie führt einen Kampf. Einen verzweifelten Kampf mit sich selbst. Sie will. Ja, sie will es. Blut. Schmerz.
- Kampf.
[by ME // 17.12.2004]


