.|:|. STOP CRYING .|:|.

 

It`s time to smile

 

 

Ich weiß, dass es nicht einfach ist, aber ich habe mich dazu entschlossen mein Leben zu ändern, oder besser gesagt: Mein Leben endlich mal in die Hand zu nehmen!
Ich habe lange genug geweint und mir den Tod gewünscht. Genug Blut ist geflossen und genug Narben zieren meinen Arm / Körper... Die Selbstzerstörung hört auf und das Leben soll endlich beginnen.

Ich tue jetzt das, was ich schon längst hätte tun solln: ICH LEBE!
Ich weiß jetzt, dass ICH für mein Leben verantwortlich bin und nicht mein Schicksal. Ich habe lange gebraucht für diese Erkenntnis, aber besser spät als nie. Ich habe mich schon genug zerstört und mir die besten Jahre meines Lebens kaputt gemacht. Ich habe mir jahrelang beim dahinvegetieren zugeschaut und das Leben an mir vorbei ziehen lassen - damit ist jetzt Schluss!

Ich weiß, dass ich nichts damit erreiche zu hungern, zu kotzen, Depris zu schieben oder mir die Arme aufzuschneiden. Nichts hat es mir gebracht, ich habe nur anderen Menschen weh getan und mich kaputt gemacht. Und das ist es nicht wert. Jeder Mensch hat verdient zu leben und ein Recht auf ein schönes Leben!

Ich sehnte mich nach meinem Lachen, ich hatte es satt alles nur grau zu sehen. Ich versuche das Beste aus allem zu machen, zu lachen und einfach mal Dinge zu genießen, LEBEN zu FÜHLEN! Und es ist wunderbar. :)

Klar gibt es auch noch den ein oder anderen "Sturz", aber ich steh auf! Ich bin stark geworden und weiß jetzt meine Stärke richtig zu nurzten. Nicht um mich zu zerstören, sondern um mein Leben zu verbessern!!! Ich will nicht noch mehr wegscheißen, das habe ich lange genug.

 

It's time to feel alive... :)



 

NaCh JeDeM TiEf KoMmT EiN HoCh


- belive me!

 

 

 

[20.00h // 12.März 'o4]

 

 

Es ist nicht immer einfach, wirklich nicht, und ab und zu habe ich auch noch Tage, andenen mich alles ankotzt, alles schief läuft und ich am liebsten schreien und weinen würde, aber es wird weniger. Viel weniger. :]

Ich bin selbst verdammt stolz auf mich, dass ich es endlich schaffe das zu tun, was ich mir so lange ersehnt habe! Ich habe den Mut meine Vergangenheit Vergangenheit sein zu lassen. Es hat keinen Sinn mehr, darüber zu trauern oder mich mit Geschehenem fertig zu machen. Das Leben geht weiter und ich kann nicht leben, wenn ich zurück schaue. Jetzt schaue ich nach vorne! :]

Ich fühle mich gut, wirklich gut. Ich mein, ich schaue mich im Spiegel an und lächle. So langsam fange ich an die Person, die ich dort sehe, zu mögen. Und ich gefalle mir immer besser. Mein Leben hat sich gewandelt und ich bin so stolz! Ich habe den starken Willen, die Kraft und den Mut das alles weiter so duchzuziehen. Und irgendwann wird es normal sein, glücklich zu sein. Das ist mein Ziel.

Mit dem Essen läuft es super. Ja, ich kann wirklich sagen: Super! *strahl* Ich weiß jetzt, dass ich es kann, wenn ich es will! Ich musste nur den Mut haben, meine Essstörung loszulassen. Aufhören mich an das zu klammern, was mein Leben bestimmte und mich somit kaputt machte. Es ist neu alles, ja, aber ich weiß, dass es so nur besser werden kann! Ich kämpfe weiter - für ein glückliches Leben! :]

 

[22.28h // 17.März'o4]

 

 

Mir gehts heute zwar nicht super, aber immerhin kann ich sagen, es ist okay. Aber das liegt auch an dem Wetter. Es regnet viel und der Himmel ist dunkel und dann ist es für mich schwer happy zu sein.

Mit dem Essen ist immer noch alles okay. Ich muss nur noch lernen zu verstehen, dass man auch "für den Kopf viel essen kann" ohne zuzunehmen. Ich esse wie es bei der Ernärungsberatung und in Klinken gemacht wird. 4 - 5 Mahlzeiten am Tag. Ich frühstücke, esse in der Pause (ZM), Mittag + Nachtisch, Süßes od. Obst (ZM), und Abendbrot (was häuftig auf Obst besteht. Aber das Abendbrot will ich auch noch durch "richtige" Nahrung ersetzten, denn Obst ist nichts "gescheites" in dem Sinne. Und ich lerne gerade, dass ich Süßes essen kann, ohne zuzunehmen (sogar abzunehmen)! Ich weiß, dass ich abgenommen habe, ich habe es gesagt bekommen und ich merke es bzw. sehe es. Und es ist gut, denn mein Körper gefällt mir immer besser und sieht langsam wieder normal aus. Mein Ziel ist, so ausszusehen wie ich vor meinen ES aussah und das Gewicht nicht zu reduzieren. Also: Ein Leben OHNE Essstörungen! Und ich bin stark! :) Ich gönne mir auch Dinge und esse etwas, wenn mein Kopf protestiert um ihm zu zeigen, dass ich es WILL und auch SCHAFFE und NICHT zunehme von ein bischen Schokolade oder eine Schnitte Brot! Ich bin willig das zu schaffen und ich bin stolz! :)

Ich mache Fortschritte. Das sehe ich z.B. daran, dass ich keine depressive Musik mehr höre und auch nur sehr sehr ungern höre. Freiwillig nicht mehr. Und wenn es im Radio läuft schalte ich um. Ich gehe nicht mehr auf diese ganzen traurigen Seiten im Net und frage mich nicht mehr "Wieso?" und "Warum ich?" Ich habe so gut wie keine Depressionen mehr. Wenn, dann schlechte Laune oder bin mal traurig, da ich auch noch andere Probleme habe. Aber ich versuche stark zu bleiben und optimistisch. Die Welt geht nicht unter - im Gegenteil. Ich werde es überleben, ich habe sovieles überlebt und das waren VIEL schlimme Dinge als das bischen, was ich jetzt als Problem ansehe.


~ SMILE DON'T CRY ~

:]

Thx an Birthe an dieser Stelle, denn du warst es immer, die mir diesen Spruch in dunklen Tagen sagte! *hug*

 

[17.24h // 25.März'o4]

 

 

Die letzten zwei Tage waren hard. Hab in Mathe ne 5 und hatte heute einen Rollersturz. Mein Knie schmerz voll heftig und morgen schreibe ich Englisch. Steh voll unter Druck und ich merke, dass es wieder krietisch ist. Mit dem Sättigunggefühl ists nicht immer okay und ich würde am liebsten aus Frust essen, aber ich schaffe es trotzdem mich zu beherschen! Esse die letzten Tage etwas, aber wahrscheinlich minimal, mehr als sonst. Aber das kann ja nicht schlecht sein. Mein Selbstbild war heute auch schlecht, aber ich weiß, dass es anders ist, als mein Kopf denkt. Ich versuche einfach stark zu bleiben, denn wenn ich jetzt aufgebe, wird alles wieder so wie früher, und das will ich NICHT! Ganz bestimmt nicht und ich weiß ja schließlich, wofür ich kämpfe... Für MICH, und um GLÜCKLICH zu sein. Um STOLZ sein zu können! :)
Habe gerade schon ein kl. Tief, und hab auch nach langen wieder ans Ritzen gedacht, doch ich will keine Narben mehr. Ich will mich nicht mehr selbstverstümmeln! Das geht vorbei, ganz bestimmt. Bald sind Ferien und da werde ich erstmal relaxen...


[22.11h // 30.März`04]

 


 

Ferien sind fast rum. Hab schon nen bischen Schiss vor der Schule, aber das wird schon! ~stark bleiben~
Mit dem Essen ists so lala... Die letzte Zeit wars meistens nen bischen wenig, aber ich schaff es trotzdem der Stimme in meinem Kopf zu erklären, dass es okay ist Schokolade & Gummibärchen zu essen. Das ich nicht von dem was ich esse von jetzt auf gleich "fett" werde! Ist nicht immer einfach, aber es klappt. :) Mit dem sebstverletzten... Ja, das sind heute 13 Wochen und ich denke so gut wie nie dran. Klar, ab und zu, aber das Verlangen habe ich nicht mehr. SVV ist für mich kein Problem mehr und genauso soll es mit dem Essen werden... Normal, nicht mehr soviel darüber nachdenken und einfach kein Problem mehr darstellen... Ich habe Hoffnung und ich bin überzeugt davon, dass ich stark genug bin - das ich es schaffe! :]

 

[12.19h // 16. April 'o4]



 

Auch wenn es meiner Psyche alles andere als "gut" geht, habe ich nicht aufgegeben. Das mit dem Essen läuft trotz alle dem gut. Einige, okay, fast alle, sagen ich esse meistens zu wenig, aber dann habe ich auch Tage, da esse ich viel Süßes. Sozusagen hole ich dann alles nach. Ich habe noch nicht 100% das Maß gefunden, damit ich diese "Süßenheeper" nicht so extrem bekomme, aber solange trotzdem noch alles im Lot ist, ist es doch okay. Geritzt habe ich ein mal. Nachdem mein Freund mit mir Schluss gemacht hat. Deswegen gehts mir auch hauptsächlich so kacke. Aber das wird schon wieder. Auch wenns nur langsam geht. Nicht aufgeben!


[16.24h // o9.o6.2oo4]

 

 

Es ist nicht einfach gewesen alleine klar zu kommen. Mich zu überwinden essen zu machen und es auch wirklich zu essen. Vor allem auch noch zu genießen, aber trotz anfangsschwierigkeiten läuft es okay. Ich würde sagen es läuft gut, aber für "normale" Menschen stimmt es nicht, denn ich bin gerade auf dem Trip super gesund und fettarm zu essen... Geh viel spazieren & joggen... Folglich nehme ich ab... Aber es hält sich in Grenzen und ich esse ja viel Obst um Fressanfälle & Heißhunger zu vermeiden. Ich muss nur noch 3 1/2 Wochen durchhalten und dann bin ich in Frankreich. Dann ist mein Dad wieder da und "passt auf mich auf". Allerdings bin ich stolz auf mich, weil ich es trotzallem doch ganz gut schaffe. Habe ab und zu noch Probleme seelischen Hunger vom richtigen körperlichen Hunger zu unterscheiden, doch ich achte darauf jetzt sehr und versuche es zu vermeiden zu hungern. Ich bin optimistisch und ehrlich gesagt habe ich gerade doch echt ein viel besseres Selbstbewusstsein. Ich gefalle mir mehr, bekomme Bestätigung und schaffe so viel ohne Hilfe. :) Geritzt habe ich jetzt auch bald 2 Monate nicht mehr und verspühre selten den Drang, doch es ist Sommer und ich will keine Narben und im Endeffeckt hilft es mir nicht. Das mache ich mir immer wieder bewusst...

*fight* :]


// 27.Juni 2oo4 //

 

 

 

Frag mich bitte jetzt nicht, wie es mir geht, denn ich würde lügen...

[06.Sep.`04]

 

Nach einem langen Tief habe ich endlich wieder neue Kraft gefunden, wieder neu anzufangen. Ich habe noch sehr unter der Trennung meinen Exfreundes gelitten, doch habe endlich jemand neues gefunden, der mir neue Kraft und Halt gibt. Er glaubt an mich und ich bin glücklich. Auch, wenn wir nicht zusammen sind, spühre ich, wieviel ich ihm bedeute und beide wissen wir, wie verdammt wichtig wir uns sind. Er zeigt mir, dass ich unheimlich viel wert bin und stärkt mein Selbstbewusstsein. :)

Habe duch FA's und Fress-Brech-Anfälle wieder einiges zugenommen, aber seit einer Woche läufts wieder super, was noch nicht mal schwer war, und ich freunde mich immer mehr mit meinem Körper an. Nehme ab und das macht mich glücklich. Weniger als 59 kg möchte ich allerdings nicht mehr wiegen. Das habe ich mir vorgenommen.

Der Weg ist ein harter, doch wie war es? Der Weg ist das Ziel und ich kämpfe, für mich. Ich kämpfe um wieder glücklich zu sein!
Es fällt mir immer noch etwas schwer, Süßes zu essen oder mir etwas zu gönnen,doch ich erlaube es mir und erfreue mich daran. Ich halte es in Maßen und muss nur aufpassen, dass ich es nicht wieder völlig weglasse... So langsam müsste ich ja mal aus meinen Fehler gelernt haben, richtig?! ;)

Danke, an alle, dir mir zuhören und an mich glauben!
*euchmaldrück*


[05.Nov.2oo4]

 

 

Mir gehts im Moment sowas von gut, das ist echt hammer. :) *stahl* Bin entlich wieder glücklich und nicht mehr alleine! [Matze, mein Schatz, ich liebe dich so sehr und bin so froh, dass ich dich habe *kiss*] Mit dem Essen läufts super, kein SVV mehr, keine Depressionen - nichts! :]
Ich hoffe, dass ich es jetzt endlich schaffe stärker zu werden und stalbiler wg. meiner ES! Bin voller Hoffnung und Energie! Ich habe wieder einen Grund zu kämpfen und fange an mich wieder mehr und mehr zu akzepieren und zu lieben! Es ist alles so wunderbar...

[18.Nov.´o4]

 

 

Ich habe schon sehr lange nicht mehr geschrieben und muss rückblickend sagen, dass das letzte, was ich schrieb auch nur ca. 1 Woche anhielt. Danach bagan wieder die Bulimie über mich zu herrschen und teilweise krasses Hungern. Ich habe viel mit Matze darüber gesprochen, er hat es objektiv beobachtet, wann meine Schübe sind etc. und wir haben gemeinsam rausgefunden, dass es definitv an meiner Mutter liegt. Immer, wenn es scheiße zu Hause bzw. mit meiner Mutter war, ging es mir schlecht mit dem Essen. D.h. bis zu 5mal wieder am Tag FA´s und vor dem Klo hängen... Ich erinnere mich nicht gerne an die Zeit. Am liebsten würde ich diese 4 Jahre Essstörungen aus meinem Leben streichen.
Es dauerte damals noch einige Monate, bis ich den Mut hatte, meine ES loszulassen. Es war schwer, ja, so verdammt hart. Oft habe ich vor Verzweiflung geweint, habe den Terror im Kopf nicht ausgehalten, wollte einfach aufgeben, alles wegschmeißen, doch mein Freund hat mir geholfen rauszukommen aus der ganzen Scheiße. Anfang März habe ich es praktisch von heute auf morgen geschafft mit der Bulimie aufzuhören. Jetzt, 7 Monate später kann ich stolz berichten, dass ich nicht mehr rückfällig geworden bin. D.h. nicht, dass ich nicht noch immer Terror / Stimmen im Kopf habe, nicht noch nachdenke wieviel ich esse, etc., aber ich esse normal. Mein Freund passt auf mich auf und ich fühle mich heute ziemlich wohl in meinem Körper. Klar denke ich manchmal, da und da könnte es weniger sein, aber naja, es ist gut so wie ich bin. Ich muss dazu sagen, ich habe einiges abgenommen, dass weiß ich. Da ich durch die Bulimie wieder sehr viel zugenommen habe. Denke, dass es jetzt so ca. 8 kg sind, die runter sind. Mein Gewicht müsste jetzt so gesunde 62 kg betragen. Ich wiege mich immer noch nicht, und das ist auch gut so. Ich will es gar nicht wissen. Ich hoffe, dass ich es schafft noch stabiler zu werden in der Zukunft, bis ich den Terror im Kopf endgültig los bin!

// 14.Oktober 2oo5 //

 

 

 

Ich möchte ganz stolz verkünden:

>>> Heute ein Jahr ohne Essstörung!!! :) *party*fg* <<<
Bin voll happy! Und mag meinen Körper! :)


//o4.März 2oo6//

 

War lange nicht mehr hier und dachte, für die Leute dies interessiert schreib ich mal wieder was. Also, mir gehts im Moment nicht wirkich gut, weil mein Dad und meine Ma krank sind. Will das nicht weiter ausführen. Außerdem weiß ich nicht, ob ich mein ABI schaffe und steh total unter Druck deswegen. Mir fehlen 2 beschissene Punkte.. voll zum kotzen. Naja, aber das tu ich immer noch nicht. Esse immer noch normal. Habe allerdings durch den ganzen Stress etwas abgenommen und wiege momentan zw. 57-58kg. Es ist okay. Nur weiter runter darf ich nicht. Ich mag meinem Körper und esse was ich will. Was will man mehr? ;)

 

 

 

date: 18..02.2007

 



 



date: 23. März 2008 ~>Ostern


 R.I.P. ~> I love you, Dad! *pain*
And I miss you so damn much... *cry*


Er ist am 22.05.2007 an seinem Krebs gestorben... Seitdem ist mein Gewicht auf ca. 56kg runter und ist jetzt wieder bei 59kg. Habe mal Phasen, in denen ich alles in mich stopfe, weil es meiner Psyche nicht gut geht, und ich die Leere versuche durch Essen zu füllen, und dann esse ich wieder weniger und möglichst gesund - wie im Moment. Da ich davor ziemlich zugenommen habe durch die "Fressphase" und habe jetzt bestimmt 2-3kg wieder runter. Die Zahl heute morgen hat mich zwar erschrocken, aber es ist okay - wer sieht schon die 2 kg?! Und außerdem fand ich mich vorher dünn und schön. Sonst hätte ich mich auch nicht gewogen... ;) Es ist oft wie so ein dahinegetieren und die Hoffung aus diesem Alptraum endlich aufzuwachen. Ich schalte oft einfach ab, weil ich einfach nicht mehr kann - ich kann anderen nicht mehr zuhören, und kann mich einfach nicht mehr mit so vielen Dingen beschäftigen... Ich bin am Ende - es hat alles zu viel an mir gezerrt... Ich bin so oft so traurig, weil er mir so fehlt... Ich versuche mein Bestes, aber ich weiß nicht, ob das reicht... Es ist alles nicht so einfach... *silence*

18:55h


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